“The tragedy of music is that it begins with perfection.” (M. Feldman)

Grundlage meines therapeutischen Wirkens ist ein psychodynamisches Verständnis vom Mensch-sein, von Kultur, Gesellschaft, Gesundheit und Krankheit. Bedeutung kommt hier v.a. dem Unbewussten zu, das maßgeblich unser Erleben und Verhalten beeinflusst.
In der Musiktherapie öffnet gemeinsames Lauschen, Spielen und Imaginieren einen intersubjektiven Raum, in dem Begegnung mit sich selbst und dem Gegenüber möglich wird. Ziel ist, das Erlebte gemeinsam zu reflektieren und in Relation zum aktuellen Privatleben und zur Biografie zu setzen sowie alternative Handlungsformen spielerisch auszuprobieren.
Im Fokus der psychodynamisch orientierten Musiktherapie steht stets die Beziehung zwischen Patient:in und Therapeutin.
Von 2023-2025 arbeitete ich in der Psychosomatik der Universitätsmedizin Rostock. Seit 2026 bin ich an der Charité - Universitätsklinikum Berlin (Fachbereich Psychiatrie, Campus Mitte) tätig. Mein Tätigkeitsfeld umfasst affektive Erkrankungen, Schizophrenie und wahnhafte Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Suchterkrankungen.
Im Rahmen meiner Masterarbeitet übersetzte mit einem 5-köpfigen Team das musiktherapeutische Stimmassessment VOIAS-2 (Sanne Storm, Aalborg, DK) vom Englischen ins Deutsche. Die klinische Phase ist in Vorbereitung.